Dachterrasse

Dachterrasse

Ein Glas Wasser steht da im Eck.

Die Gebilde in meiner Wohnung sind so adrett.

Dort drüben raucht immer noch der Kaffee.

Hm, vielleicht sollt ich lieber gehen an den Wannsee.

In Nachbars Haus da spielen die Kinder.

Auf der anderen Seite die Dame vielleicht alleine mit Tinder.

In der nächsten Strasse wird lauthals gestritten.

Dort oben auf’m Dach die Freiheit, müsst einfach nur hinblicken.

Die sozialen Gebilde machen einsam und allein.

Da denken viele oft nach über das Sein

Und lässt den einen manchmal leicht wanken.

Weil es vielen heute nicht mehr möglich ist, einfach für das Leben zu danken.

Doch was ist Sinn des einzelnen Seins?

Eine hochkomplexe Frage da kommt niemand überein.

Doch eins ist sicher, es ist blinder Mut.

Vergesse das, was ich mir über die Jahre auflut.

Nun sitz ich da und sinniere über das Leben.

Stereotypes Leben ist vielleicht nichts für jeden.

Will ich das auch oder will ich es nicht?

Eins ist sicher: brauch ein Dach wo mir niemand versperrt die Sicht.

Denn atmen und frei sein das tut verdammt gut.

Und wenn’s ’nen Sinn im Leben gibt, schürt Freiheit meine herzeigene Glut.

Da sitz ich nun mit meinem rauchenden Kaffee.

Dort oben mit den Sternen auf meiner Dachterrasse.

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