Poesie

Wilde Frau mit bunten Haaren, Poesie

Poesie,

ich dachte nie,

dass ich einmal solche Zeilen verfass‘

das hat mich vor vielen Monaten selbst überrascht.

Doch Poesie ist wohl meine Art mich auszudrücken,

über Dinge, über Menschen, über vieles was meinen Kopf lässt verrücken.

So wurde die Poesie zu meiner großen Lieben,

denn dort kann ich mein Herz lassen, mich auslassen über Dinge für die ich mich sonst geniere.

Zu Beginn war es ein kleiner Spass.

Inspiriert von einem Mädchen das ich einst traf.

Ich zeigte ihr so wie besonders ich unsere Begegnung fand

und seht doch was daraus wurde, ist schon allerhand.

Und nun tausende Zeilen später,

ist es wie ein innerlich-poetisches Thermometer,

ist die Poesie mein einziger Kanal,

um auszudrücken was mich befreit und was ist eine Qual.

Um zu zeigen was mein Herz berührt.

Was es erreicht und was es verführt.

Sie zeigt was mich in Bewegung versetzt,

welche Begegnungen mich erfreuen und was mich verletzt.

Jene Begegnungen die mich bestürzen.

Welche, die mich tief in meine Gedanken stürzen.

Momente die ich zu tiefst bereu‘

und damit bitte und die Begegnung wird neu.

Und so begegne ich mit der Poesie schlussendlich mir.

Mir und meinen Ängsten, dem allseits bekannten unerbittlichem Tier.

Kämpfte mit der Poesie schon tausende von Schlachten.

Gegen dich, insbesondere mich und trotzdem wird das dich es nicht betrachten.

Die Poesie lässt mich Wort für Wort aneinander reihen.

Dinge sagen die meine Lippen nicht lassen zu Tönen gedeihen.

Die Poesie die Geschichten aufleben lässt

und Liebesbriefe schreibt, bevor ich die unzähligen Wörter vergess‘.

Sie hilft um ausweglosen Kummer zu überwinden

und sich selbst immer wieder neu zu finden.

Die Poesie hört zu und gibt mir tausend Chancen.

Auch mal die ausweglosen.

Darf ängstlich, verletzlich, wild sein und hässlich.

Poesie hat ein offenes Ohr und bleibt verlässlich.

Lässt mich zeigen wer ich wirklich bin.

Würde so manch einer genauer lesen, würde er sagen: aja, macht ja doch schon irgendwie Sinn.

Würde er einmal genauer lesen,

würde der ein oder andere sagen: ach so ist das gewesen.

Doch irgendwie versteht sie mich nicht,

dass so viel tausend andere Momente nur einem wich.

Die Poesie die versucht so viel Schlechtes zu vertreiben.

Nicht für immer im Gedankenkarussell zu verbleiben.

Gelingt zwar meist leider nur mäßig

doch die Poesie ist geduldig und entgegen vielen auch sehr gnädig.

Die Poesie als Ausdruck meines tiefsten Wesens …

seht zu, hört hin, vielleicht entdeckt ihr was wenn ihr versucht zwischen den Zeilen zu lesen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.